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Plötzlich kommt mir eine Idee, gestern habe ich den Albtraumsand in das Becken gestreut, wenn ich heute  ein bisschen von dem Traumsand hinein tu, dann werden sie ja vielleicht auf wundersame Weiße wieder zum  Leben erweckt. Ein Versuch wäre es jedenfalls wert. Ich nehme eine Brise des Sands und lasse ihn über  einem der Fische zu Wasser rieseln.   Auf einmal fängt der Körper des Fisches in gold das leuchten an, dann strahlt er richtig und wird in die Luft  gehoben. Vor staunen bekomme ich meinen Mund gar nicht mehr zu. Dann mit einem Mal, hat er plötzlich  wieder seine normale Farbe und fällt auch wieder ins Wasser. Im ersten Moment denke ich: „Mist, es hat nicht  geklappt“, doch dann sehe ich, dass der Fisch wieder ganz normal im Wasser schwimmt. Wow, ich habe den  Fisch wieder zum Leben erweckt. Yeah! Das ganze wiederhole ich jetzt auch bei den anderen elf Fischlis. Obwohl ich es eigentlich, in gewisser Weise  erwartet habe, nachdem es bei dem ersten Fisch geklappt hat, bin ich doch irgendwie etwas überrascht als  ich alle zwölf Fische wieder munter durchs Becken schwimmen sehe.   Bevor ich mich wieder aus dem Staub, und damit zu Jasmina, mache, streue ich auch Lucinda noch eine  Brise über die geschlossenen Augen, sie soll doch schließlich noch lange so Sorgenfrei und niedlich bleiben,  wie sie es im Moment ist.  Jasmina sieht nicht ganz so niedlich aus wie Lucinda, aber sie hat auch nicht mehr den fünf-Jahre-alt-Bonus.  Trotzdem raubt es mit fast den Atem, als ich sie da so liegen sehe. Sie ist so wunderschön. Ich setze mich auf  die kante ihres Bettes. Sanft streiche ich eine Strähne aus ihrem Gesicht. Habe ich schon erwähnt wie  wunderschön sie ist? Mein Blick fällt auf die Pflanze, Emma, die ich gekillt habe. Ich stehe auf. Kann ich auch sie, wieder retten?  Ein Versuch wäre es Wert. Ich träufle auch über sie eine Brise des Sands und siehe da, auch die Blume  erleuchtet kurz in gold, regeneriert sich wieder und hört auf zu leuchten. Yeah! Dann habe ich ja den ganzen  Schaden, den ich veranstaltet habe, wieder gut gemacht.  Ich setze mich wieder auf Jasminas Bettkante. Mein Herz schlägt mindestens dreimal so schnell, als sie im  Schlaf ihre Hand auf meine legt. Man, sie weiß nicht, dass ich hier bin! Was will ich also? Ich streue auch ihr  eine Brise Sand über die Augen. Sie wirkt so wundervoll. Ich lächle in mich hinein. Bevor ich mich wieder weg  wünsche hauche ich ihr noch einen Kuss auf die Lippen, noch bevor ich sehe ob sie darauf reagiert oder  nicht, bin ich wieder unter meinen gelbe-orangen Nebelschwaden in meinem Zimmer.  
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